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Paris 1957. Der gerade einmal 21-jährige Yves Saint Laurent ist einer der talentiertesten Nachwuchsdesigner Frankreichs und die rechte Hand des Modeschöpfers Christian Dior. Als dieser unerwartet stirbt, wird Yves künstlerischer Leiter einer der renommiertesten Modemarken der Welt. Seine erste Kollektion, von der Welt der Haute Couture mit großer Skepsis erwartet, wird für den jungen, genialen Modeschöpfer zu einem triumphalen Erfolg und macht ihn über Nacht weltberühmt. Während einer Modenschau trifft der schüchterne Yves Saint Laurent auf Pierre Bergé, eine Begegnung, die sein Leben von Grund auf verändern wird. Die beiden werden Lebens- und Geschäftspartner und gründen keine drei Jahre später unter enormem Risiko ihr eigenes, legendäres Modelabel „Yves Saint Laurent“. Doch Yves Kreativität nimmt über die Jahre immer selbstzerstörerische Züge an, die sowohl seine Beziehung zu Pierre, der Liebe seines Lebens, als auch die Zukunft seines Unternehmens gefährden. Trotz seiner inneren Kämpfe gelingt es Yves Saint Laurent, die Welt der Mode für immer zu revolutionieren und er wird zu einem der bedeutendsten, innovativsten und einflussreichsten Modeschöpfer aller Zeiten.
Jalil Lespert, geboren am 11. Mai 1976 in Paris, ist der Sohn des Theaterschauspielers Jean Lespert. Als er seinen Vater Mitte der 1990er Jahre zufällig zu einem Casting begleitete, wurden beide von Regisseur Laurent Cantet für dessen Kurzfilm „Jeux de plage“ engagiert – als Vater und Sohn. Lespert fand Gefallen an der Schauspielerei und hing bald darauf sein Jurastudium an den Nagel. Nachdem er 1999 seine erste Hauptrolle gespielt hatte, war er in Laurent Cantets vielbeachtetem, mehrfach ausgezeichneten Regiedebüt „Der Jobkiller“ als einziger Profischauspieler unter Laien zu sehen und wurde für seine Leistung auf Anhieb mit dem César als bester Nachwuchsdarsteller geehrt. Anschließend drehte er mit so renommierten Regisseuren wie Bernard Stora, Alain Resnais, Robert Guédiguian und Guillaume Canet, spielte Gärtner, Fitnessfanatiker und Gigolos und unterstrich die breite Palette seiner Darstellungskunst als überforderter Polizist im preisgekrönten Krimi-Drama „Eine fatale Entscheidung“ und als einfühlsamer Journalist an der Seite des früheren Staatspräsidenten François Mitterand in „Letzte Tage im Elysée“. Mit „24 mesures“, einem Episodenfilm, in dem sich an einem 24. Dezember die Wege einer Hand voll Figuren kreuzen, drehte Jalil Lespert 2007 seinen ersten eigenen Spielfilm. Mit dessen Hauptdarsteller Benoît Magimel sowie Audrey Tautou und Isabelle Carré in weiteren Rollen inszenierte er auch seinen zweiten Spielfilm, das preisgekrönte Familiendrama „Des vents contraires“.
Pierre Niney, geboren am 13. März 1989 als Sohn eines Dokumentarfilm-Lehrers und einer Autorin, stand bereits mit elf Jahren zum ersten Mal auf einer Theaterbühne. Schnell stellte sich sein Talent heraus, das ihm zunächst einen Platz an der renommierten Schauspielschule Cours Florent einbrachte und schließlich eine Ausbildung am Pariser Konservatorium. 2007 wurde er für seinen ersten Spielfilm engagiert, die Teenie-Komödie „School‘s Out – Schule war gestern“. Es folgten weitere kleine Rollen in Autorenfilmen, aber auch in Publikumserfolgen wie „LOL“ mit Sophie Marceau, „Die anonymen Romantiker“ mit Isabelle Carré oder Robert Guédiguians „Der Schnee am Kilimandscharo“. Seine erste Hauptrolle spielte Niney in „J'aime regarder les filles“, eine romantische Komödie, die ihm eine César-Nomination (als bester Nachwuchsdarsteller) und einen Nachwuchs-Preis beim Festival von Cabourg einbrachte. Danach ließ der endgültige Durchbruch nicht mehr lange auf sich warten: Die Liebeskomödie „It-Boy – Liebe auf Französisch“ – er spielt darin einen Studenten, der sich in eine 20 Jahre ältere Journalistin verliebt – erhielt im Frühjahr 2013 ausgezeichnete Kritiken, begeisterte allein in Frankreich fast 1,5 Millionen Zuschauer und bescherte ihm beim Festival von Cabourg eine Auszeichnung als bester Hauptdarsteller. Wenn Pierre Niney nicht vor einer Filmkamera steht, spielt er am französischen Staatstheater Comédie-Française in den Klassikern der Bühnenliteratur; als er im Oktober 2010 von der Jahrhunderte alten Institution engagiert wurde, war er erst 21 und somit das jüngste feste Ensemblemitglied aller Zeiten.
Guillaume Gallienne, der am 8. Februar 1972 im Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine zur Welt kam, wuchs mit seinen drei Brüdern in einer großbürgerlichen Familie auf; sein Vater war ein reicher Geschäftsmann, seine Mutter stammt aus der russisch-georgischen Aristokratie. Seine Schulzeit verbrachte der Junge, der Sport hasste und sich gern als Sissi verkleidete, an diversen Privatschulen, das Abitur machte er an einem englischen Internat. Als er mit 19 nach Frankreich zurückkehrte, beschloss er, Schauspieler zu werden und bestand die Aufnahmeprüfung am Cours Florent. Gleichzeitig studierte er jedoch Geschichte, um seinen Vater nicht zu verärgern, und schloss auch dieses Fach mit Diplom ab. Die Comédie-Française, wo er erstmals 1998 auftrat, ernannte ihn im Jahr 2005 zum festen Ensemblemitglied, im selben Jahr heiratete er auch seine Frau Amandine. Parallel zu seiner Theaterlaufbahn übernahm Guillaume Gallienne mit Beginn des neuen Jahrtausends immer häufiger kleinere Rollen beim Film, darunter in „Ein perfekter Platz“ mit Cécile de France, „Das Konzert“ mit Mélanie Laurent oder Sofia Coppolas „Marie-Antoinette“ mit Kirsten Dunst. 2008 feierte Galliennes selbst verfasste, autobiografische One-Man-Show „Les garçons et Guillaume, à table!“, mit der er seine Kindheit und Jugend thematisiert, an einem Pariser Theater Premiere und avancierte zu einem triumphalen Erfolg. Auch die von ihm verantwortete Verfilmung – mit u.a. Diane Kruger und Guillaume selbst in einer Doppelrolle als er selbst und seine eigene Mutter – erwies sich Ende 2013 mit mehr als zwei Millionen Zuschauern als veritabler Kinohit.
Charlotte Le Bon wurde am 4. September 1986 im kanadischen Montréal geboren, wo sie in einer Schauspielerfamilie aufwuchs. Mit 16 Jahren arbeitete sie erstmals als Model und machte später vor allem durch einen sexy Werbespot für das Parfum Si Lolita auf sich aufmerksam. Schon bald pendelte sie für ihre Arbeit zwischen Frankreich und Kanada hin und her: 2010 wurde sie, nach acht erfolgreichen Jahren als Model, die Wetterfee beim Bezahlsender Canal+ und 2012 ebendort zur Moderatorin der Sendung „Petit Journal“ befördert. Ihre erste Kinorolle spielte Charlotte Le Bon in „Asterix & Obelix – Im Auftrag Ihrer Majestät“, wo sie erstmals an der Seite von Guillaume Gallienne zu sehen war und den ganzen Film über ein Kleid trägt, das an die berühmte weiße Robe erinnert, die Pippa Middleton bei der Hochzeit ihrer Schwester Kate trug. Gleich in ihrem nächsten Film, der Liebeskomödie „La stratégie de la poussette“, wurde sie in der weiblichen Hauptrolle besetzt. Zuletzt war Charlotte Le Bon, die 2012 vom Magazin GQ zur Frau des Jahres gewählt wurde und sich auch als talentierte Illustratorin (vor allem für das Online-Magazin Spank) einen Namen machte, in Michel Gondrys „Der Schaum der Tage“ an der Seite von Audrey Tautou und Romain Duris zu sehen.




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